Die Ausgangslage in Unterfranken
Würzburg gehört zu den sonnenreichsten Regionen Bayerns. Die Einstrahlung ist also selten das Problem – entscheidend sind Ihr Dach und Ihr Verbrauch.
Die drei Faktoren, die wirklich zählen
1. Ihr Eigenverbrauch
Jede Kilowattstunde, die Sie selbst nutzen, spart den vollen Strompreis; eingespeister Strom bringt nur die Vergütung. Wer tagsüber zuhause ist, ein E-Auto lädt oder eine Wärmepumpe betreibt, profitiert am stärksten.
2. Ihr Dach
Süd ist gut, Ost-West oft besser als sein Ruf: Die Erzeugung verteilt sich über den Tag und passt dadurch besser zum Verbrauch. Kritischer als die Himmelsrichtung ist Verschattung durch Bäume, Gauben oder Nachbargebäude.
3. Ihr Zählerschrank
Der unterschätzte Kostenfaktor: Alte Zähleranlagen müssen für die PV-Anlage oft modernisiert werden. Das gehört in jedes seriöse Angebot – vorher, nicht als Nachtrag.
Eine Beispielrechnung
Ein typisches Einfamilienhaus in Würzburg mit rund 4.000 kWh Jahresverbrauch und einer Anlage von 8 bis 10 kWp: Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote meist bei 25 bis 35 Prozent, mit passend dimensioniertem Speicher bei 50 bis 70 Prozent. Je nach Strompreisentwicklung und Installationsaufwand bewegt sich die Amortisation damit üblicherweise in einem Korridor von grob 10 bis 14 Jahren – bei einer Anlagenlebensdauer von 25 Jahren und mehr. Bewusst als Spanne formuliert: Renditeversprechen mit Nachkommastellen sind unseriös, denn Ihr Verbrauch, Ihr Dach und Ihr Zählerschrank bestimmen das Ergebnis.
Wann sich PV NICHT lohnt
Stark verschattete Dächer, sehr geringer Stromverbrauch, absehbarer Umzug oder ein Dach, das in wenigen Jahren saniert werden muss: Dann raten wir ab oder zum Aufschub – und sagen das auch.
Fazit
Ob sich PV für Ihr Haus rechnet, ist keine Glaubensfrage, sondern eine Rechenaufgabe. Wir rechnen sie mit Ihren echten Verbrauchsdaten – rufen Sie an.